Hand, Herz, Heimspiel

mA OL: Derbysieg zum Saisonende

Die bereits als Meister des Verbandes Niedersachsen/Bremen feststehende Mannschaft der mA2 schaffte am letzten Spieltag einen Derbysieg in Anderten. Die erste Halbzeit war zum vergessen. Im zweiten Durchgang zeigte die Mannschaft ihr Meistergesicht.
mAII 2Zu viele Fehlwürfe waren der Grund, warums die Seiten mit einem Fünf-Tore-Rückstand gewechselt wurden. Immer wieder war es Andertens Torwart Frommeyer, der die Spieler von Niko Blanke verzweifeln ließ. Weil auch die eigene Abwehr die nötige Härte vermissen ließ, war der Rückstand vertretbar.

In der Halbzeitpause wurden die Fehler angesprochen. „Wir mussten unseren Innenblock deutlich präsenter aufstellen, diese Aufgabe hat in der zweiten Halbzeit Kjell Maelecke übernommen und überragend umgesetzt“, so Blanke. Sinnbildlich dafür die ersten Angriffe der Anderter. Jeweils war es Maelecke der die gegnerischen Angreifer entschlossen "festmachte". Plötzlich kamen die Gäste zu Ballgewinnen, spielten auf einmal klug und trafen. Die Aufholjagd begann. Auch Torjäger Lukas Friedhoff fand in der zweiten Halbzeit seine Lust am Handballspielen wieder und feuerte einige enorm wichtige Bälle ins Tor. Im Tor stand Jannis Pätz in der zweiten Halbzeit super. Mit einer nun viel besseren Abwehr, wurden viele einfache Bälle gewonnen. Bereits neun Minuten nach Wiederanpfiff konnte Friedhoff erstmalig ausgleichen - 17:17. Weiter ging es mit wechselnden Ein-Tore-Führungen. Burgdorf agierte ab der 50. Spielminute stets mit dem siebten Feldspieler. Doch das Ende sollte dramatisch sein: Knapp zwei Minuten vor Schluss war es wieder Friedhoff dermAII 1 zum 27:27 trifft. Andertens finaler Wurf wird eine Beute von Torwart Pätz. Der letzte Angriff der Burgdorfer sollte die Entscheidung bringen: Bei früh angezeigtem passiven Spiel und noch einem verbleibenden Pass, wurde den Gästen ein Freiwurf zugesprochen. Bevor dieser ausgeführt wurde, bat jedoch der Gästecoach zur Dienstbesprechung. "Kein Risiko, Torwart zurück ins Tor, dann der Block für Lukas", so die Vorgabe.
Gesagt, getan. Pass auf Lukas, Wurf, Tor. Zurück in die Abwehr - Abpfiff. Der Rest war Freude pur.

„Das wir, selbst bei einer Niederlage, vorher schon Meister waren, wussten wir. Aber die Saison mit einem Derbysieg zu beenden, macht doch deutlich mehr Spaß, als mit einer Niederlage“, freute Blanke sich nach dem Abpfiff.
Für die meisten Spieler der A 2 geht die Saison noch weiter. Fast drei Viertel der Mannschaft sind noch B-Jugendliche und denen drücken wir nun die Daumen für die anstehenden Spiele um die Deutsche Meisterschaft.
Es spielten und trafen: Peinz, Pätz; Friedhoff (8), Bruns (7), Ahrens (5), Guska (2), Brockhausen, Stümpel, Kollmeier, Wollny, Sperling, Aiello (je 1), Millahn, Maelecke

Mittwoch, 24. April 2019

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